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WHO bemängelt Antibiotikaforschung

Die internationale Gemeinschaft tut nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) viel zu wenig, um neue wirksame Antibiotika zu entwickeln. Dabei sei das Problem mit Resistenzen heute schon riesengroß. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagt, es gebe einen dringenden Bedarf für mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung. "Ansonsten kommen wir wieder in eine Zeit, in der Menschen gewöhnliche Infektionen und kleine operative Eingriffe fürchten", sagte Tedros. Allein an der behandlungsresistenten Tuberkulose sterben den Angaben zufolge pro Jahr 250.000 Menschen. Auch andere Krankheiten wie Lungenentzündung oder Infekte der Harnwege würden inzwischen von Keimen ausgelöst, die gegen gängige Antibiotika resistent seien. Von 51 neuen Antibiotika, die laut WHO in der Entwicklung sind, eröffneten nur acht wirklich neue Wege bei der Behandlung.


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