- 7.07.2010
- 11:31
Eckpunktepapier: KKVD und DEKV stöhnen unter dem Kreuz der "Spardiktate"
Die Eckpunkte der Regierung zur Reform im Gesundheitswesen beurteilen die kirchlichen Krankenhausverbände KKVD und DEKV als "Rückfall in untaugliche alte politische Handlungsmuster"... und... "sachlich nicht begründete Spardiktate". Die Krankenhäuser hätten in den letzten Jahren bereits "enorme Anstrengungen unternommen haben, ihre Strukturen zu optimieren, ihre Prozesse immer effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung zu erhöhen."
Die jetzt mit der Gesundheitsreform vorgesehenen Kürzungen in Form eines 30%igen Abschlags auf vertraglich nicht vereinbarte Mehrleistungen (350 Mio. Euro) und der Halbierung der Grundlohnsummensteigerung (150 Mio. Euro) würden den Krankenhäusern 500 Mio. Euro entziehen, die für die Patientenversorgung und Entlohnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen.
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