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  • 12.07.2010
  • 13:50

KVB: Studie zur nicht-medizischen Dienstleistung in Hausarztpraxen

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) startet mit rund 200 bayerischen Hausarztpraxen eine Studie zum Service in der Arztpraxis. Ärzte und Patienten werden dabei zum Angebot nicht-medizinischer Dienstleistungen in den Praxen befragt und um ihre Einschätzung gebeten, für wie wichtig sie diese Leistungen erachten. Die KVB will damit herausfinden, welche Angebote bereits Standard und welche tatsächlich gewollt sind, und so interessierten Ärzten und Patienten eine Orientierungshilfe bieten. Die Ergebnisse der Studie, die die KVB in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäres Dienstleistungsmanagement der Universität Bayreuth durchführt, werden im Oktober veröffentlicht.

Thematisch spannt die Studie einen weiten Bogen über sämtliche Servicebereiche einer Arztpraxis von der Terminvergabe über die Erreichbarkeit bis zur Ausstattung. Anhand der Ergebnisse will die KVB einen Katalog mit praxistauglichen Standards entwickeln, der von Ärzten und Patienten gleichermaßen als Servicekompass genutzt werden kann. "Wir wollen Patienten einen Überblick geben, welche Services sie in der Praxis ihres Hausarztes erwarten können" erläutert Dr. Gabriel Schmidt, erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVB.

 




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