- 14.07.2010
- 16:22
Apotheker wollen kein Geld von Versicherten für Beratung
Die Bundesapothekerkammer wehrt sich entschieden gegen die Ideen der Monopolkommission, zum Beispiel dass Versicherte den Apotheker für die Beratungsleistung gesondert bezahlen sollen. Mit diesem Vorschlag will die Monopolkommission einen Preiswettbewerb bei rezeptpflichtigen Medikamenten einführen, der zu uneinheitlichen Arzneimittelpreisen führen würde. Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer: „Nicht der Geldbeutel darf darüber entscheiden, ob jemand vor der Einnahme eine rezeptpflichtigen Medikaments vom Apotheker umfassend informiert wird oder nicht.“ Für viele ältere, chronisch kranke und multimorbide Patienten sei der Service-, Leistungs- und Qualitätswettbewerb der Apotheken innerhalb der gesetzlichen Grenzen von großer Bedeutung. Dieser Wettbewerb der Apotheken untereinander werde von der Monopolkommission erheblich unterschätzt, so Fink. Die Apotheken erfüllen einen gesetzlich geregelten Versorgungsauftrag. Sie erhalten für ihre Leistungen 2,6 Prozent der GKV-Ausgaben.
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