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  • 8.07.2010
  • 14:42

BNK übt harsche Kritik an KBV-Honorarreform

"Honorare im Sturzflug" beklagt der Berufsverband niedergelassener Kardiologen bereits seit Einführung der Regelleistungsvolumina zum 01.01.2009, da die Vertragsarztgruppe keine sogenannten freien Leistungen abrechnen könne. Die mit Wirkung zum 01.07.2010 überarbeitete Vergütungssystematik ändere daran nichts, protestiert BNK-Pressesprecher Dr. Heribert Brück. Für den BNK ist die regional unterschiedliche Vergütung nicht nachvollziehbar In Hamburg bekam ein niedergelassener Kardiologe im vierten Quartal 2009 89,34 Euro pro Fall vergütet, im dritten Quartal 2010 werden es nur noch 57,84 Euro sein. In Thüringen werden sich Kardiologen im aktuellen Quartal sogar mit nur 43,00 Euro. Die "Reform der Reform" sei deshalb ebenfalls gescheitert.  Der Mangel werde mit "immer noch monströser geratenden Berechnungsformeln - für qualifikationsgebundene Zusatzvolumen (QZV)", "Arztfälle", "Leistungsfälle", "Volumenlösungen" verschleiert.




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